Sie sind hier: Vorgeschichte

Zeitleiste

9. November 1918:
Ausrufung der Republik

11. Februar 1919:
Friedrich Ebert Reichspräsident

28. Juni 1919:
Versailler Vertrag unterzeichnet

13. März 1920:
Kapp-Putsch

24. Juni 1922:
Walther Rathenau ermordet

1923
Ruhrbesetzung, Hyperinflation

13. August 1923:
G. Stresemann Reichskanzler und Außenminister

9. November 1923:
Hitlerputsch gescheitert

4. Mai 1924:
Reichstagswahl (NSFB 6,6%)

16. August 1924:
Dawes-Plan

7. Dezember 1924:
Reichstagswahl (NSFB 3,0%)

27. Februar 1925:
Paul Löbe zum Barmat-Skandal

26. April 1925:
Hindenburg Reichspräsident

25. Oktober 1925:
Beginn der Weltwirtschaftskrise

10. September 1926:
Aufnahme in den Völkerbund

20. Mai 1928:
Reichstagswahl (NSDAP 2,6%)

27. August 1928:
Briand-Kellogg-Pakt

26. September 1929:
Verhaftung der Sklarek-Brüder

14. Januar 1930:
Attentat auf Horst Wessel

30. März 1930:
Heinrich Brüning Reichskanzler

17. Mai 1930:
Young-Plan

14. September 1930:
Reichstagswahl (NSDAP 18,3%)

20. Juni 1931:
Hoover-Moratorium

10. April 1932
Hindenburg wiedergewählt

April-Juni 1932:
zeitweiliges SA-Verbot

1. Juni 1932:
Franz v. Papen Reichskanzler

16. Juni - 9. Juli 1932:
Konferenz von Lausanne

17. Juli 1932:
Altonaer Blutsonntag

20. Juli 1932:
Preußenschlag

31. Juli 1932:
Reichstagswahl (NSDAP 37,3%)

6. November 1932:
Reichstagswahl (NSDAP 33,1%)

3. Dezember 1932:
K. v. Schleicher Reichskanzler

30. Januar 1933:
Adolf Hitler wird Reichskanzler

Vorgeschichte

Auguste Zeiß-Horbach, Der Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Zum Verhältnis von Protestantismus und Judentum im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, Leipzig: EVA 2008. (Rezension Hasko v. Bassi)

Kurt Nowak, Evangelische Kirche und Weimarer Republik. Zum politischen Weg des deutschen Protestantismus zwischen 1918 und 1932, Weimar: Hermann Böhlaus Nachfolger 1988.

Daniel Bormuth, Die Deutschen Evangelischen Kirchentage in der Weimarer Republik, Stuttgart: Kohlhammer 2007 (Dresden 1919, Bethel 1924, Königsberg 1927, Nürnberg 1930).

Im Mai 1921 wurde der Bund für deutsche Kirche gegründet, der die Zeitschrift Deutschkirche herausgab. Gründer und Förderer des Bundes waren der Wagnerforschner Hans von Wolzogen, der völkische Literaturhistoriker Adolf Bartels und der Herausgeber der Zeitschrift Heimdall Adolf Reinecke sowie evangelische Pfarrer und Theologen wie Friedrich Andersen, Flensburg, und Hermann Mandel, Kiel.

Eduard Juhl, Blinkfeuer in Nacht und Nebel. Erlebtes und Geschautes aus dem bunten Bilderbuch meines Lebens (1925), Schwerin: Friedrich Bahn 3. Aufl. 1926 (Erlebnisse als russ. Kriegsgefangener in Sibirien 1914-1919).

Helmuth Schreiner, Das Christentum und die völkische Frage, Berlin-Dahlem: Wichern 1925.

Otto Baumgarten, Kreuz und Hakenkreuz, Gotha: Klotz 1926 (Vorlage: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Signatur J 150/139/1).

Otto Dibelius, Das Jahrhundert der Kirche. Geschichte, Betrachtung, Umschau und Ziele (1926), Berlin: Furche 3. Aufl. 1927.

Martin Fischer-Hübner, Gibt es noch eine Rettung für unser Volk? Ratzeburg: Lauenburgischer Heimatverlag 1926.

Vaterländische Kundgebung der evangelischen Kirche, Berlin: Evangelischer Preßverband für Deutschland 1927.

Karl Haack, Wir Pfarrer und die völkische Frage, in: Deutsches Pfarrerblatt 34 (1930) 452-455; 467-469; 481-483.

Johann Rempel, Der Sowjethölle entronnen. Eigne Erlebnisse eines jungen Christen im heutigen Russland. Mit einem Vorwort von Fritz Rienecker, Kassel: [Verlagshaus der Deutschen Baptisten] Oncken Nachf. 1931.

Helmuth Schreiner, Der Nationalsozialismus und die Gottesfrage. Illusion oder Evangelium?, Berlin-Spandau: Wichern 1932.

Wilhelm Halfmann, Kirche und Bekenntnis. Eine Auseinandersetzung mit der liberalen Theologie (1932), in: ders., Predigten, Reden ..., S. 73 ff. (enthält u.a. eine Auseinandersetzung mit H. Mandel).

Wilhelm Knuth/ Karl Hasselmann/ Christian Thomsen/ Johannes Tonnesen/ Hans Asmussen, "Wach auf, wach auf, du deutsches Land". Vier Vorträge zum Altonaer Bekenntnis mit einer erläuternden Vorbemerkung, Hamburg: Agentur des Rauhen Hauses 1933; darin:

Rudolf Rietzler, Von der "politischen Neutralität" zur "Braunen Synode". Evangelische Kirche und Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (1930-1933), in: ZSHG 107/1982, S. 139-153.

Das Altonaer Bekenntnis. Text und Theologie - Zeitgeschichte und Zeugen (Nordelbischer Konvent, Heft 21), Kiel: Evangelischer Presseverband 1983, darin:

  • Vorwort
  • Das Wort und Bekenntnis Altonaer Pastoren in der Not und Verwirrung des öffentlichen Lebens
  • Wolf Werner Rausch: Zur Theologie des Altonaer Bekenntnisses
  • Claus Jürgensen: Die Pastoren von Altona - vor 50 Jahren
  • Klauspeter Reumann: Gesellschaft, Politik und Kirche
  • Adolf Ruppelt: Hans Asmussen, der Theologe des Altonaer Bekenntnisses
  • Harro Ketels: Mein Dank an das "Altonaer Bekenntnis"
  • Erich Ruppelt: Vor 50 Jahren - eine Betrachtung
  • Reinhold Günther: Das "Altonaer Bekenntnis" als Orientierungshilfe
  • Fritz Herberger: Wie frei reden wir?
  • Georg Mahler: Soll die Kirche schweigen?
  • Bernd Neumann: Wenn ich heute das Altonaer Bekenntnis lese ...
  • Zeugnis von Hans Asmussen

Claus Jürgensen, Das Altonaer Bekenntnis vom 11. Januar 1933 (Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte, Band 56), Husum: Matthiesen 2012.

Ursula Büttner, Vom "Altonaer Blutsonntag" zum "Altonaer Bekenntnis". Evangelische Kirche in der Staatskrise der Weimarer Republik, in: Zeitschrift für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte, Band 2, 2015, Seite 127-145.

Johannes Jürgensen, Herausforderungen und Versuchungen der Geistlichkeit im Frühjahr 1933. Vortrag vor dem Pastorenkonvent des Kirchenkreises Herzogtum Lauenburg am 10. Januar 2007 in Ratzeburg.