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Misstrauenserklärung von 140 der ca. 450 Pastoren der schleswig-holsteinischen Landeskirche am 6. Dezember 1933 an Landesbischof Paulsen, der auf der Landessynode am 12. September 1933 in Rendsburg auf unrühmliche Weise ("Braune Synode") in sein Amt gekommen war.

Pastoren der Bekenntnisgemeinschaft der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein

Pastoren der Bekenntnisgemeinschaft der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein 1936

Pastoren der Bekenntnisgemeinschaft der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein 1938

Diese und andere Gestalten der Bekennenden Kirche in Schleswig-Holstein gehören in eine Reihe von kirchengeschichtlich bedeutsamen Personen der Nordkirche, die über Jahrhunderte seit der Reformation das geistliche Leben im norddeutschen Raum prägten. Eine Zusammenstellung möchte ihr Andenken bewahren und ihre Impulse für die kirchliche Arbeit im Norden aufnehmen.

Personen

Die Biographien folgender Mitglieder der Bekennenden Kirche in Schleswig-Holstein können direkt bei Wikipedia (oder anderen Lexika) eingesehen werden:

Hans Asmussen

Ewald Dittmann

Otto von Dorrien

Hans Engelland

Wilhelm Halfmann

Elisabeth Haseloff

Volkmar Herntrich

Friedrich Hübner

Johannes Jessen

Paul Gerhard Johanssen

Eduard Juhl

Ernst Mohr

Alfred Petersen

Hans Egon Petersen

Martin Pörksen

Johann Schmidt

Kurt Dietrich Schmidt

Friedrich Schröder

Johannes Schröder

Hermann Siemonsen

Johannes Tonnesen

Johannes Tramsen

Heinz-Dietrich Wendland

Reinhard Wester

Heinz Zahrnt

"Dass der überzeugte Demokrat und engagierte Unterstützer der Weimarer Republik [sc. Hermann Mulert] in Kreisen der Bekennenden Kirche unerwünscht war, wirft ein bezeichnendes Licht auf die von der sog. Dialektischen Theologie geprägte kirchenpolitische Bewegung. Mulert seinerseits waren beim Pfarrernotbund 'die wiederholten Erklärungen, man stehe auf dem Boden des 3. Reiches bedenklich', und er war der Ansicht, dass 'der Wille zur Macht, der Nationalsozialisten und Deutsche Christen beherrscht, und der Sinn für Autorität, der bei den Dialektikern allmählich stark wurde, verwandte geistige Haltungen sind' (zit. bei Wolfes: I,31). 1943 schloss Mulert sich den Quäkern an. ..." (Hasko v. Bassi, ThLZ 127, 2002, Sp. 1325)