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Empörende Verzeichnungen

1. durch den Verlag: Nicht zuletzt aufgrund dieser quellenbasierten Neubewertung des "Kirchenkampfes" ist die evangelische Kirche als NS-herrschaftsbereitender und dann NS-herrschaftstragender Faktor einzuordnen, viel mehr denn als Störmoment. ... Die Studie liefert am Beispiel der schleswig-holsteinischen Landeskirche erstmals eine umfassende und ausgewogene Grundlage für die Verortung der evangelischen Geistlichkeit im Nationalsozialismus (DeGruyter Oldenbourg in der Übersicht zu "Evangelische Kirchen im Nationalsozialismus. Kollektiv-biografische Untersuchung der schleswig-holsteinischen Pastorenschaft" von Helge-Fabien Hertz, 21.02.2022).

2. durch die Universität: "Es gibt praktisch fast keine NS-neutrale Predigt". Kieler Historiker untersuchte das Wirken von Pastoren der evangelisch-lutherischen Landeskirche Schleswig-Holstein in der NS-Zeit. Pressemeldung der Uni-Kiel vom 22.02.2022 (Autor: Martin Geist); darin: "Befürwortung und Unter-stützung der NS-Herrschaft erstaunlich weit verbereitet ... Dimension der Verbrüderung zwischen Kirche und NS-Diktatur".

3. durch den NDR: Tenor im Schleswig-Holstein Magazin vom 21. Februar 2022: Studie für SH belegt: "Die meisten Pastoren im Dritten Reich waren Nazis." Bischof Halfmann wird bildlich und inhaltlich erneut in die Nähe von Ernst Szymanowski alias Biberstein gerückt! Corinna Below: "In der Nazi-Zeit hat die Mehrzahl der schleswig-holsteinischen Pastoren mit den nationalsozialistischen Machthabern sympathisiert, im Sinne der NS-Ideologie mit ihnen zusammengearbeitet und damit das Regime unterstützt." Helge-Fabien Hertz hat in einer Studie aufgedeckt, dass die Mehrheit der 729 Pastoren der evangelisch-lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins im Dritten Reich Nazis waren. Sein Doktorvater spricht von einem "Meilenstein der Kirchengeschichtsforschung in Deutschland".

Kommentar von Peter Godzik: Die Einseitigkeiten hören nicht auf - auch das Ignorieren der Breklumer Hefte nicht! Absurde Behauptungen werden in die Welt gesetzt: "Verortung der evangelischen Geistlichkeit im Nationalsozialismus"; die Befürwortung und Unterstützung der NS-Herrschaft waren "erstaunlich weit verbreitet"; "die meisten Pastoren im Dritten Reich waren Nazis". Angesichts solch einseitiger und vernichtender Urteile, die Entwicklungen und spätere Einsichten in der Grundhaltung der Pastoren nicht berücksichtigen, empfiehlt es sich doch, unsere Website www.geschichte-bk-sh.de aufmerksam zu studieren und dabei dem auf die Spur zu kommen, dass es mit der Wissenschaft nicht weit her sein kann, wenn nur gezählt und kategorisiert, nicht aber auch verstanden und historisch richtig eingeordnet wird. Eklatante Beispiele für solches Verzeichnen: Martin Fischer-Hübner, Johannes Lorentzen und Paul Gerhard Johanssen, um nur diese drei zu nennen. Wahrlich kein Meilenstein historischer Forschung, wenn auch schwergewichtig mit 2.000 Druckseiten. Verbindungen zu Förderern und Geldgebern werden deutlich. Aber die Protagonisten dieser andauernden "Aufdeckung nationalsozialistischer Verstrickung der Kirche" (horribile dictu: "Kirche als NS-herrschaftsbereitender und dann NS-herrschaftstragender Faktor" - wo bleibt da der Aufschrei der Kirche?) wiederholen seit Jahren nur immer wieder das Gleiche und nehmen Differenzierungen und längst gedruckt vorliegende Quellen eines beachtlichen "publizistischen Widerstandes" (Stephan Richter) nicht zur Kenntnis. Meist entlarven sie sich damit selbst! Schade nur, dass auf diese Weise wirkliche Geschichtsforschung nicht zustande kommt.

Und der Gipfel der falschen Behauptungen: "Studie: Evangelische Kirche im Norden war Stütze des NS-Staats". Überschrift eines Artikels von Katholisch.de vom 7. April 2022 als Bericht über die Vorstellung der Hertz-Dissertation am 6. April in Hamburg. Die Schleswig-Holsteinische Landeskirche habe die NS-Ideologie weit-gehend mitgetragen, sagte Bischöfin Kirsten Fehrs. Eine Altarinschrift wie "Unser Glaube ist der Sieg" zeige, in welchem Maße christlicher Glaube und NS-Ideologie vermengt wurden. Gefehlt habe vor allem das Eintreten für die Opfer des NS-Staats wie Juden, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Sinti und Roma.

Die evang. Monatszeitschrift "Zeitzeichen" vom Juni 2022 setzt noch einen oben drauf mit der Überschrift "Tragende Säule der Nazis" und meint damit doch tatsächlich die Ev.-Luth. Landes-kirche Schleswig-Holsteins.
Der Brauschweiger Altbischof und Kirchengeschichtler Prof. Dr. Gerhard Müller hält das für absurd und fragt bitter: "Das also ist der Spezialist für Schleswig-Holstein? Die Nazis wären also zusammengebrochen, wenn ihre 'Säule' umgestürzt wäre?!"

Kritische Bemerkungen zur Dissertation von Helge-Fabien Hertz

Helge-Fabien Hertz, "Evangelische Kirchen im Nationalsozialismus. Kollektiv-biografische Untersuchung der schleswig-holsteinischen Pastorenschaft", 3 Bände, De Gruyter Oldenbourg 2022.

Der Anspruch

Die Studie liefert am Beispiel der schleswig-holsteinischen Landeskirche erstmals eine umfassende und ausgewogene Grundlage für die Verortung der evangelischen Geistlichkeit im Nationalsozialismus.

Sein zweiter Doktorvater, Professor Hering, sagt, in seiner gesamten Laufbahn sei ihm noch nie eine so herausragende Arbeit vorgelegt worden. "Herr Hertz hat eine Pionierstudie vorgelegt. Die Arbeit ist ein Meilenstein der Kirchengeschichtsforschung in Deutschland. Er hat alle Geistlichen sehr differenziert betrachtet, in einer Art und Weise, wie das noch nie jemand gemacht hat. Und hinzukommt, dass er neben den 2.000 Druckseiten eine Datenbank mit 6.000 Seiten angelegt hat, wo man über jeden Geistlichen, der während des Dritten Reiches aktiv tätig war, alles findet, was es zu ihm gibt."

Mit der Bereitstellung des digitalen Verzeichnisses wird keineswegs das Ziel verfolgt, die damaligen, heute zumeist unbekannten Pastoren postum zu diskreditieren, ebenso wenig jedoch sie zu heroisieren. NS-Kollaboration und Opposition sollen dort sichtbar werden, wo sie festzustellen sind. Durch das Negieren, Verschweigen oder Beschönigen der Mitwirkung am nationalsozialistischen Gesellschaftsprojekt wird das Leiden der Opfer bagatellisiert, durch ungerechtfertigte Helden-Stilisierungen die Leistung der tatsächlichen Widerstandspastoren gemindert. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den sensiblen personenbezogenen Daten ist zwingend geboten und wird vorausgesetzt. Die Veröffentlichung möchte durch die Schaffung von Transparenz Erinnerung wachhalten, vorhandenes Interesse bedienen sowie neues Interesse wecken und so die weitergehende Beschäftigung mit der NS-Vergangenheit der Kirchen langfristig fördern.

Die Realität

Unter den Personalangaben für Johannes Diederichsen (1911-2002) werden im "Pastorenverzeichnis SH" auszugsweise und unkommentiert zwei Texte wiedergegeben:

  • aus der Predigt über Joh. 18, 36-37, gehalten am 19. April 1936 in Gelting:

"und die Juden da hinten, die mit lauter Stimme schrien: kreuzige ihn, weg mit ihm, gib Barrabas frei - ja, das waren nicht die Menschen, die das Wort Jesu zu hören vermochten."; "Es braucht ja auch nicht einmal so zu sein, dass durch all dieses neue Wissen um die Dinge um uns das unmittelbar naturhafte Verhältnis der Gebundenheit an und der Verpflichtung gegenüber dem ererbten Boden wie auch dem eigenen Volkstums gefährdet wird, wie wir es vor und vor allen Dingen auch nach dem Kriege in erschreckendem Maße im deutschen Bauerntum zum Schaden unseres Volkes erlebt haben [...] Gott uns eben an diese Stelle gestellt hat, dem wir im Alltag und Berufsleben verpflichtet sind gerade im Rahmen der uns volkstumshaft auferlegten Bindungen."

  • aus der Predigt über Joh. 12, 35-36, gehalten 1938:

"Mit seinen wenigen Worten spricht er aus, was als ein dunkler Bann über dem Leben unserer germanischen Vorfahren lag und sie in der Finsternis hielt. Wohl lebte in ihnen ein tiefes Sehnen nach dem Licht. Wohl feierten sie in den stürmischen und ausgelassenen Festen der Wintersonnenwende die Wiederkehr Baldurs, des Gottes des belebenden Lichts. Aber auch Baldur - und das ist das Tragische - diese helle Gestalt unter all den dunklen Gestalten am nordischen Götterhimmel, kann sich dem Schicksal alles Lebendigen nicht entziehen, auch Baldur muss sterben. In jedem Jahr [...] im Herbst [...] muss Baldur sterben. Und so nährt sich aus diesem Erleben der unabänderlichen Wiederholung alles Geschehens, des ewigen Wechsels von Licht und Finsternis, Leben und Tod, des stetigen Kreislaufs, ein düsterer Schicksalsglaube. [...] Als einmal zu den alten Germanen ein christlicher Missionar kam, da empfing ihn der Häuptling in seiner großen Halle. Es war niemand da. Da flog plötzlich ein Vogel auf der einen Seite herein. In der Halle brannten an den Wänden die Kienspäne. Einen Augenblick war der Vogel in dem Licht, dann flog er zu der anderen Seite wieder hinaus. Da sagte der Häuptling zum christlichen Missionar: 'So ist das Leben: aus der Nacht kommen wir, in die Nacht gehen wir; eine kleine Zeit nur sind wir im Licht'."

Die Ausschnitte sind in sich schwer verständlich. Es bleibt völlig unklar, was mit ihnen ausgesagt werden soll. Dienen sie etwa als Beleg für die Erfüllung eines Zuordnungskriteriums für NS-Konformität in der einen oder anderen Form? Das wird dem Verhalten von Johannes Diederichsen in dieser Zeit nicht gerecht. Von ihm und über ihn lässt sich aus der Zeit der Bekennenden Kirche mehr und anderes mitteilen: Geschichte BK SH: Johannes Diederichsen (geschichte-bk-sh.de).

Man könnte in dieser Weise fortfahren und die jeweils von Hertz herangezogenen Texte mit den anderweitig wirklich differenziert dargestellten Personen vergleichen. Dabei kommt heraus, dass die Hertzsche Darstellung den eigenen Ansprüchen an Differenziertheit und Fairness im Umgang mit Fakten und Personen nicht gerecht wird.

Das wird besonders deutlich bei folgenden Personen:

Die Resonanz

Die überwiegend positiven Rückmeldungen auf das "Pastorenverzeichnis Schleswig-Holstein" können nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade das Pastorenverzeichnis auf empörende Weise die Pastoren verzeichnet. Willkürlich ausgewählte Zitate aus vertraulichen Personalakten werden an den Internet-Pranger gestellt. Einzelne Momentaufnahmen ersetzen aber keine faire historisch-kritische Betrachtung konkret handelnder Personen. Auch kann es nicht angehen, die zehn beispielhaft dargestellten Pastoren in der Dissertation unter die Überschrift "NS-Biogramme" zu setzen. Insgesamt ist die gewählte Nomenklatur sehr problematisch. Auch entbehrt es nicht einer gewissen Willkür, wenn 122 (!) Zuordnungskriterien für Nähe oder Distanz zum NS-Regime vorgestellt werden. Zwei Voten ermahnen Forschende und Studierende zu anderem Vorgehen:

  • "Die heute arrivierten Vertreter kirchlicher und allgemeiner Zeitgeschichte gewinnen ihre Rekonstruktionen der Vorgänge aus den Akten - viel­leicht mit ein paar Befragungen von Zeitzeugen - ohne unmittelbare Eindrücke von der damaligen Lebenswelt der Deutschen. Inzwischen haben wir in der Bundesrepublik ja längst eine ganz tiefgreifende kulturelle Umstellung auf westliche Lebens- und Denkweise vollzogen, eine heimliche, aber gewaltige Kulturrevolution. Sie hat unsere Lebens- und Denkweise so verändert, daß der Graben des Verstehens zu dem, was vor 1945 war, tief ist. Das hindert aber viele Forscher und Publizisten nicht, die damals Handelnden an den heutigen Wert- und Lebensvorstellungen zum Teil ganz naiv zu messen. ... Mir ist aber daran gelegen, daß Sie auf die Probleme einer durchdachten Urteilsbildung in Sachen 'Drittes Reich' aufmerksam werden und damit urteilsfähig gegen­über dem Betroffenheits- und Enthüllungsjournalismus, der sich heute äu­ßerst medienwirksam ausbreitet. Mit verhaltener Lust wird uns von ihm vor Augen geführt, wie sehr, wie schier unbegreiflich die damals Verantwortli­chen, also die Generation der Großväter, 'versagt' hat." (Heinz Eduard Tödt, Komplizen, Opfer und Gegner des Hitlerregimes. Zur "inneren Geschichte" von protestantischer Theologie und Kirche im "Dritten Reich". Hrsg. von Jörg Dinger und Dirk Schulz, Gütersloh: Chr. Kaiser 1997 [postum], S. 383 f.)
  • "Die Lust des Historikers, der Sache auf den Grund zu gehen, kennt freilich die moralische Verpflichtung, eine Person der Geschichte von versehentlicher Anklage freizusprechen und 'alles zum Besten zu kehren'. ... Nicht der deutsche moralische Perfektionismus mit seinen rhetorischen Superlativen, sondern die ehrlichen Komparative Asmussens verdienen unseren Respekt." (Reinhart Staats, Hans Asmussen und der deutsche Antisemitismus, in: ders., Protestanten in der deutschen Geschichte. Geschichtstheologische Rücksichten, Leipzig: EVA 2004, S. 62-72, hier S. 64 f. und 72)

Notwendige Erinnerungen an seriöse Kirchengeschichtsschreibung

"Zögernd, aber in zunehmender Gewißheit begann so die Kirche im Dritten Reich im konkreten Widerstand des Zeugnisses vor der Welt und in der Hilfeleistung an den Verfolgten den allumfassenden Gehorsamsanspruch Gottes in Christo geltend zu machen. Sie hat sich nicht nur gegen die Bedrohung ihrer eigenen Existenz gewehrt, sondern auch gegenüber der Entartung der Justiz, der Verfälschung der politischen Wahlen, der Verfolgung der Juden, dem Mißbrauch der Schwertgewalt im Kriege, der Ausrottung 'lebensunwerten Lebens' usw. Stellung genommen. Die Kirche wird diesen, wenn auch zaghaft beschrittenen Weg nicht verlassen dürfen. ... Die kämpfende Kirche hat sich mit ihrem Bekenntnis nicht nur geschieden von jener christusfeindlichen Weltanschauung, sondern sie hat dieselbe mit ihrem Bekenntnis zugleich in Frage gestellt und öffentlich angegriffen. Sie ist mit ihrem Bekenntnis den Verirrten und Abgefallenen nachgegangen und hat um die Seele des deutschen Volkes gerungen."
Edmund Schlink, Der Ertrag des Kirchenkampfes, Gütersloh: C. Bertelsmann 1947, S. 26 f. 33.

"In der Tat ist die Kirche die einzige soziologische Größe gewesen, die als solche, als soziologische Größe, ihre geistige Freiheit aufs Große und Ganze gesehen gewahrt hat. In den Gewerkschaften, den Universitäten, den Gerichten, im Heer haben einzelne das auch getan; das ist ihnen unvergessen. Als soziologische Größe wurden die genannten Gruppen alle gleichgeschaltet oder aus­geschaltet. Nur die Kirche konnte sich dem entziehen. Das muß bei aller Zurückhaltung doch festgestellt werden, und es ist schön, daß es festgestellt werden kann.
Aber das darf nun nicht das letzte Wort bleiben, das hier gesagt wird. Ich habe vorhin geschildert, wie Führer der Kirche gegen die Verbrechen der Nazi-Zeit das Wort ergriffen haben. Und das Wort ist das Kampfmittel der Kirche! Aber eins haben sie nicht getan, eins ist nicht ergangen: ein großer öffentlicher Aufruf an alle, die Christen sein wollten, sich geschlossen zu erheben gegen die elementare Ver­letzung der einfachsten Gebote Gottes, die da geschah: etwa nach der Kristallnacht, zur Frage der Euthanasie, zur Endlösung der Juden­frage oder ähnlichem.
Der Historiker kann fragen, ob das damals aussichtsreich gewesen wäre; er wird die Frage wohl sogar verneinen müssen. Aber dies Nein ist zugleich die Feststellung einer inneren Schwäche der Kirche. Jedoch diese Frage ist eigentlich illegitim. Daß nur Führer der Kirchen in nichtöffentlichen Eingaben das Wort ergriffen und nicht die Kirchen als Ganze elementar aufstanden, das muß als ein Stück ihres Versagens gewertet werden.
Das ist ihnen auch bewußt gewesen, eben deshalb stellten sie an den Schluß ihres Weges durch die Nazi-Zeit 1945 das Stuttgarter Schuldbekenntnis, in dem der Hauptsatz lautet: 'Was wir unseren Gemeinden oft be­zeugt haben, das sprechen wir jetzt im Namen der ganzen Kirche aus: Wohl haben wir jahrelang gegen den Geist gekämpft, der im nationalsozialistischen Gewaltregiment seinen furchtbaren Ausdruck ge­funden hat, aber wir klagen uns an, daß wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.'
Das mußte am Ende stehen. Und das muß auch heute das letzte Wort sein. Denn nicht, wenn man sich im Glanz des Ge­schehenen sonnt und seiner Taten sich rühmt, sondern nur wenn man sich des Versäumten bewußt ist, kann man hoffen, etwaige neue Versuchungen besser zu überstehen."
Kurt Dietrich Schmidt, Der kirchliche Widerstand, in: ders., Gesammelte Aufsätze. Hrsg. von Manfred Jacobs, Göttingen 1967, S. 294-304, hier S. 303 f.

"Der Widerstand gegen die von einer totalitären Politik versuchte Ausrottung des Glaubens gehört zu den wichtigsten theolog. Ereignissen des 20. Jh."
Volker Gerhardt, Der Sinn des Sinns, 2014, S. 336.